Gamer-Leitfaden für Onlineprivatsphäre und -sicherheit

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Gamer-Leitfaden für Onlineprivatsphäre und -sicherheit

Nachrichten über DDoS-Attacken auf Spieleserver und Datenschutzverletzungen im großen Maßstab, wie sie etwa bei GameStop und dem PlayStation Network vorgefallen sind, machen regelmäßig Schlagzeilen. Und obwohl diese Geschichten alarmierend sind, erkennen viele Gamer nicht, auf welche Weise diese Probleme sie direkt betreffen können. Da ihre Community online floriert, ist es wichtig, Schritte zu ergreifen, um die Risiken zu mindern, die Gamer am meisten betreffen. Informieren Sie sich und andere als Teil der #GamersForPrivacy-Bewegung. Einige der häufigsten Risiken sind:

  • DDoS-Angriffe
  • kompromittierte Spielkonten
  • unseriöse Marktplätze für Spiele
  • Identitäts- und Datendiebstahl (wenn Sie Ihre IP-Adresse offenlegen)
  • Doxxing

Risiko: Offenlegung Ihrer IP-Adresse

Die Offenlegung Ihrer IP-Adresse kann Sie dem Risiko bösartiger Websites und Personen aussetzen, die Ihre Privatsphäre verletzen wollen. Ihre IP-Adresse identifiziert Ihren Computer, der das Internetprotokoll (Internet Protocol, IP) zur Kommunikation verwendet. Das bedeutet, dass Ihre IP-Adresse für Websites Dritter sichtbar ist, die versuchen, Ihren Standort zu ermitteln. Darüber hinaus ist Ihr ISP in der Lage, die von Ihnen besuchten Websites, die von Ihnen angesehenen Videos und sogar die Personen, mit denen Sie kommunizieren, einzusehen. Vermeiden Sie es, Dienste zu nutzen, die Ihre IP-Adresse offenlegen, wie z. B. Skype. Zeigen Sie niemals Ihren Skype-Benutzernamen in einem Twitch-Stream. Böswillige Zuschauer können Onlinedienste nutzen, um anhand dieser Informationen Ihre lokale IP-Adresse in Erfahrung zu bringen, und dann Ihre personenbezogenen Daten ausfindig machen. Auf diese Weise sind Sie anfällig für Doxing. Wenn Sie auf Twitch streamen, bieten Sie durch die Offenlegung Ihrer IP-Adresse darüber hinaus Angriffsfläche für DDoS-Attacken, die Ihren Stream offline schalten können.

Lösung: Schützen Sie Ihre Privatsphäre mit einem VPN

VyprVPN verbirgt Ihre IP, indem es Ihre Internetverbindung verschlüsselt, um Ihren Nachrichtenverkehr, Ihre Daten, Ihren Standort und andere Informationen privat zu halten, während Sie online sind. Ein VPN-Dienst kann Ihre persönliche IP-Adresse mit jener eines entfernten VPN-Servers austauschen und so ein Maß an Privatsphäre schaffen, das auf einem öffentlichen Server sonst nicht zu erreichen ist. Beim Einsatz der VPN-Technologie (Virtual Private Network; virtuelles privates Netzwerk) durchläuft der gesamte Netzwerktraffic – von Anrufen über Texte bis hin zu Videos – eine sichere Passage zwischen dem Clientcomputer und dem VPN-Server. VyprVPN bietet mehr als 300.000 IP-Adressen, um zuverlässig zu verhindern, dass Ihre echte IP Ziel eines DDoS-Angriffs wird. Die NAT-Firewall ermöglicht es Ihnen, unerwünschten eingehenden Traffic zu blockieren.

Risiko: kompromittierte Spielkonten

Angesichts des Risikos, dass Unternehmen gehackt und riesige Passwortdatenbanken geleakt werden, ist es wichtig, Ihre Konten bestmöglich abzusichern. Auf der Website „Have I Been Pwned“ können Sie überprüfen, ob einer Ihrer Benutzernamen oder eine Ihrer E-Mail-Adressen bei derartigen Datenschutzverletzungen offengelegt wurde. Falls sich ein böswilliger Benutzer Zugang zu Ihren Spielkonten verschafft, laufen Sie Gefahr, den Zugriff auf Ihre Spielbibliothek zu verlieren, in einem Spiel gesperrt zu werden oder dass Ihre In-Game-Items gestohlen und verkauft werden.

Lösung: einzigartige Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Achten Sie beim Anlegen von Spielkonten darauf, dass Sie einen Benutzernamen wählen, der keine persönlichen Informationen wie Ihren echten Namen oder Ihren Standort preisgibt. Verwenden Sie einzigartige, komplexe Passwörter für jeden Dienst und bewahren Sie sie alle mithilfe einer Passwort-Verwaltungssoftware sicher auf. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, wichtige Passwörter alle 90 Tage oder jedes Mal, wenn Sie von einer Datenkompromittierung bei einem Dienst erfahren, zu ändern. Indem Sie einen Service für verschlüsselte E-Mails wie Tutanota verwenden, um Ihre E-Mail-Adresse mit Ihren Spielkonten zu verknüpfen, können Sie verhindern, dass Ihre Daten kompromittiert werden. Öffnen Sie niemals verdächtige E-Mail-Anhänge, da diese unter Umständen dazu dienen, Schadsoftware auf Ihrem Computer auszuführen. Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet zusätzliche Sicherheit, da sie eine zweite Quelle, z. B. einen Code, der via Textnachricht an Ihr Handy oder an eine App gesendet wird, zur Anmeldung bei Ihren Spielkonten erfordert. Die meisten führenden Spieleunternehmen bieten diese Dienste an, die mithilfe der unten stehenden Anweisungen leicht einzurichten sind.

TwoFactorAuth.org bietet eine detaillierte Liste der einzelnen Spiele und Dienste, die Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützen. Sie können auch ein VPN verwenden, um Ihre Privatsphäre im Rahmen einer öffentlichen oder ungesicherten Verbindung zu schützen und sicherzustellen, dass Hacker sowie Schnüffler diese nicht mitschneiden und Ihre Daten stehlen können.

Risiko: unseriöse Spielewebsites

Spiele können ein teures Hobby sein. Es ist daher nur verständlich, dass Gamer oft nach Möglichkeiten suchen, Geld bei digitalen Artikeln zu sparen.Leider verkaufen einige Drittanbieter Ihnen unter Umständen gestohlene Waren und Konten – oder womöglich greifen sie Ihre Kreditkarteninformationen ab. Viele dieser Websites, die Game-Keys anbieten, verzeichnen Millionen von Aufrufen pro Monat und verwenden keine HTTPS-Verschlüsselung, wodurch die Daten der Besucher anfällig für Hacker sind. Eine weitere gängige Phishingmasche, die auf Gamer abzielt, sind E-Mails, die behaupten, dass es ein Problem mit Ihrem Spielkonto gäbe. Diese Nachrichten sehen erschreckend echt aus und imitieren oft offizielle E-Mail-Konten. Wenn Sie jedoch auf den Link in der E-Mail klicken, gelangen Sie auf eine bösartige Website, die darauf abzielt, Ihre Konto- oder personenbezogenen Daten zu stehlen.

Lösung: Surfen und shoppen Sie online mit Köpfchen

Sie kennen sicher folgende Redewendung: „Es hört sich zu gut an, um wahr zu sein.“ Und oft ist es das auch nicht. Wenn eine Website behauptet, einen Spielecode zu einem unglaublich günstigen Preis zu verkaufen, seien Sie sich der Risiken bewusst. Der sicherste Weg ist es, Spiele und In-Game-Gegenstände nur aus offiziellen Quellen und bei autorisierten Händlern wie Steam, Humble Bundle oder GOG zu beziehen. Alle diese Shops veranstalten regelmäßig Verkaufsaktionen, im Rahmen derer Sie eine Menge Geld beim Kauf von Spielen sparen können. Erwerben Sie niemals In-Game-Gegenstände oder Spielwährungen, die nicht von offiziellen Quellen angeboten werden. Diese RMT-Schemas (Real-Money Trading; Echtgeldhandel) sind dubioser Herkunft und setzen Sie dem Risiko aus, Ihre Spielkonten zu verlieren. Kaufen Sie niemals etwas auf einer Website ein, die keine SSL-Verschlüsselung verwendet. Dies erkennen Sie am Schloss-Symbol und dem HTTPS-Präfix. Nutzen Sie immer ein VPN, wenn Sie online einkaufen, während Sie mit einem ungesicherten öffentlichen Wi-Fi verbunden sind. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihren Browserverlauf regelmäßig zu löschen, um wichtige Informationen vor dem Zugriff potenzieller Schnüffler zu schützen. Falls es zum Beispiel ein echtes Problem mit Ihrem Blizzard-Account gibt, können Sie dies direkt auf der Kontoverwaltungsseite der Website einsehen oder den Kundensupport kontaktieren.

Lassen Sie nicht zu, dass das Internet Sie surft.

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